Persönlicher Erfahrungsbericht von COCOtravellerpaar Silvia & Andi
Mitten in Salzburg und doch komplett weg vom Trubel: COCOtravellerin Silvia und ihr Mann Andreas haben das Schloss Mönchstein auf dem Mönchsberg besucht – und wollten eigentlich nur überprüfen, ob ein Stadthotel wirklich zur Rückzugsoase werden kann. Was sie fanden: 24 Suiten, einen Infinitypool mit Stadtblick, ein Michelin-Stern-Restaurant unter einer Glaskuppel und ein Haus, das leise mehr hält, als es laut verspricht.
– Silvia & Andreas Mittermair
Salzburg neu entdeckt
Mit seinen nur 24 Suiten, der exponierten Lage, dem traumhaften Infinitypool und einem Hauben-gekrönten Restaurant ermöglichte das Hotel Schloss Mönchstein für COCOtraveller Silvia und Andi einen Stadturlaub der ganz besonderen Art. Die Frage war, ob ein Stadthotel tatsächlich als grüner Rückzugsort funktioniert – die Antwort bekamen die beiden ab der ersten Sekunde.

Einzigartig gelegen: Mittendrin und doch komplett weg
Die Hektik der Stadt hat hier oben am Mönchsberg keine Chance – im Hotel Schloss Mönchstein entdecken wir die Kombination aus exklusivem Stadthotel und grüner Rückzugsoase komplett neu. Verantwortlich dafür ist die außergewöhnliche, erhabene Lage. Gebaut auf einem Felsen am Salzburger Wahrzeichen, dem Mönchsberg, thront die terracottafarbene Ikone über der Mozartstadt und scheint eine stille Beobachterin des Treibens zu sein.
Nah genug für mittendrin – zu Fuß sind wir in zehn Gehminuten am Salzachkai, mit dem für Hotelgäste kostenlos nutzbaren Mönchsbergaufzug in fünf Minuten mitten in der Altstadt – und doch weit genug weg, um wirklich abzuschalten. Die morgendliche Laufrunde durch Waldstücke und auf Kieswegen lässt keinen Gedanken an ein Stadthotel zu. Prominenz aus Wirtschaft, Medien und Showbusiness wählt das Haus regelmäßig – gerade wegen der abgeschirmten Lage und der hohen Privatsphäre, die hier gehegt und gepflegt wird.
Out of the Ordinary – Die Lage
Oberhalb der Stadt, im Grünen – und trotzdem in fünf Minuten mitten in der Altstadt Salzburgs. Diesen Kontrast erlebt man selten so mühelos wie hier oben auf dem Mönchsberg.


Schlosscharakter trifft moderne Glaskuppel
Das imposante Gebäude präsentiert sich auf den ersten Blick nicht wie das klassische Märchenschloss. Das Schloss Mönchstein ist architektonisch kein klarer Einzelstil, sondern eine Mischung aus historischem Schlossstil, romantischem Historismus und moderner Luxusarchitektur. Der Ursprung reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als dort ein mittelalterlicher Wehrturm stand. Über die Jahrhunderte mehrfach erweitert, wirkt das heutige Erscheinungsbild wie ein modernes Schlosshotel mit Türmen, historisierenden Fassaden, Erkern und einer gepflegten Parkanlage.
Besonders auffällig und für uns eines der visuellen Highlights: die 2018 fertiggestellte Glas-Stahl-Kuppel des Restaurants The Glass Garden, die einen starken modernen Kontrast zum historischen Schlosscharakter bildet – ihn aber keinesfalls stört, sondern auf spannende Weise hervorhebt.
Sidefact: Eigentümer des Schlosses ist der deutsch-schweizerische Unternehmer und Capri-Sonne-Eigentümer Dr. Hans-Peter Wild. Erklärt dann auch den besagten Durstlöscher im Kühlschrank des Spa-Bereichs.
Out of the Ordinary – Die Felswände
An verschiedenen Stellen im Gebäude sind die Felswände des Mönchsbergs unverbaut sichtbar – das verleiht den Räumen eine ganz eigene Schwere und Zeitlosigkeit, die kein Designhotel der Welt replizieren kann.


24 Suiten, 24 Charaktere – der Luxus liegt im Detail
Jede der nur 24 Suiten ist individuell gestaltet. Das Interior ist ein gekonnter Mix aus historischer Gediegenheit und modernem Komfort. Allen gemein ist die Liebe zum luxuriösen Detail: hochwertige Materialien wie Calacatta-Marmor in den Bädern, edle Stoffe, Designer-Möbel, Antiquitäten und moderne Technik wie Smart-TV, Klimaanlage und High-Speed-WLAN. Wir finden uns irgendwo zwischen Boutique-Luxus, historischer Villa und modernem Designhotel – und das fühlt sich angenehm an.
Angenehm auch der abendliche Aufdeckservice: Vorhänge werden zugezogen, die Bettdecke aufgeschlagen, das Badezimmer mit frischen Handtüchern versehen – und ein Stück Valrhona Schokolade sorgt für ein süßes Betthupferl. Zum Check-in: kein Welcome Drink, dafür eine sehr persönliche Begrüßung mit Namen, Park- und Gepäckservice inklusive. Wir fühlen uns als wohlbehütete Gäste ab der ersten Sekunde.




„Wir fühlen uns irgendwo zwischen Boutique-Luxus, historischer Villa und modernem Designhotel.“
– Silvia & Andreas, COCOtravellerpaar
Out of the Ordinary
Beim Aussteigen aus dem Auto werden wir mit Namen begrüßt, das Auto wird sogleich geparkt, das Gepäck aufs Zimmer gebracht. Abschalten und Loslassen beginnt hier nicht beim Einchecken – sondern auf dem Parkplatz.
COCO-Tipp
Suite 20 punktet mit einem traumhaften Ausblick auf den Pool und die Stadt, einem lichtdurchfluteten Badezimmer und einer herrlich gemütlichen Sitzgruppe. Wer einen besonders ruhigen und gleichzeitig atmosphärischen Rückzugsort sucht: diese Suite ist eine klare Empfehlung.


Infinity-Momente über den Dächern Salzburgs
Der organisch geformte Infinitypool mitsamt herrlich bequemer Sunbeds und wohlig warmem Whirlpool fügt sich harmonisch in den gepflegten und großzügig angelegten Garten ein. Der Ausblick auf die Stadt ist sagenhaft – und der Pool ist der perfekte Gegenpart zu aktiven Sightseeing- und Shoppingstunden in der Altstadt.
Sauna, Dampfbad, Massagen, Beautybehandlungen, ein Ruhe- sowie ein Fitnessraum inklusive Reformer Pilates ergänzen das Wohlfühlangebot des Hauses. Die Apollobar – beheimatet im modernen Glasbau – lädt tagsüber wie auch abends zu einem Espresso, einem Glas Wein oder einem Signature Cocktail ein. Bei sommerlichen Temperaturen genießen wir draußen am Eingang auf diversen Loungemöbeln unseren Absacker – mit Blick auf den Garten und ins Nichts.




Out of the Ordinary – Früh Aufstehen lohnt sich
Der Infinitypool früh morgens, noch bevor der erste Gast die Terrasse betritt, mit dem Blick über eine erwachende Mozartstadt – das ist einer jener stillen Momente, für die man wirklich keine Worte braucht.
COCO-Tipp
Das luxuriöse Ambiente des Mönchstein Spa kann man auch ohne Übernachtung genießen. Als Day-Spa-Gast stehen alle Vorzüge des 300 m² großen Wellnessbereiches offen: der beheizte Outdoor-Infinity-Pool, ein 36 Grad warmer Whirlpool, Dampfbad, finnische Sauna, Ruheterrasse, Relaxbereich und ein modern ausgestatteter Fitnessraum.
The Glass Garden: Fine Dining unter Salzburger Abendhimmel
Das kulinarische Herzstück des Hauses ist das Restaurant The Glass Garden. Wer in Salzburg einen besonderen Genussabend erleben möchte, sollte unbedingt einen Tisch reservieren – möglichst frühzeitig. Gerade die begehrten Abendtermine sind oft lange im Voraus ausgebucht, und das kleine, feine Lokal umfasst nur ausgewählte 40 Plätze.
Schon beim Betreten der spektakulären Glaskuppel wird klar, dass hier weit mehr als nur ein Restaurantbesuch wartet. Nicht umsonst wurde das The Glass Garden mit einem Michelin-Stern und vier Gault&Millau-Hauben ausgezeichnet. Der Service begeistert mit einer gekonnten Mischung aus höchster Kompetenz, echter Herzlichkeit und einer angenehmen Spritzigkeit, die dem Fine Dining jede Spur von Förmlichkeit nimmt.



Bereits die zahlreichen Grüße aus der Küche hätten als eigenes Menü durchgehen können. Als schließlich das eigentliche 6-Gänge-Menü „1350″ begann, war die halbe Flasche Wein bereits geleert – ein Umstand, der angesichts der Großzügigkeit und der entspannten Atmosphäre kaum überraschte. Aktuell begeistert das Menü unter anderem mit Böhmerwald-Zander auf fermentierter Spargel-Vinaigrette, gebratenem Kalbsherzbries mit weißem Spargel, Rotwild mit eingelegter Wachauer Marille sowie raffinierten Desserts. Die Küche von Chefkoch Simon Wagner interpretiert österreichische Tradition mit beeindruckender Leichtigkeit und modernem Feingefühl. Auch ein vielseitiges vegetarisches Menü wird geboten.
„Ob Lunch oder Dinner – wir finden: Gestartet wird am besten mit einem Glas Champagner.“
– Silvia & Andreas, COCOtravellerpaar
COCO-Tipp
Wer es etwas entspannter angehen möchte, kann die außergewöhnliche Kulinarik auch mittags erleben: Das Lunch-Menü umfasst Gruß aus der Küche, Brot, Suppe, Hauptgang, Dessert und Praline – ein wunderbarer Weg, die Handschrift von Simon Wagner auch tagsüber kennenzulernen. Reservierung auch hier dringend empfohlen.




Slow Mornings: Das Frühstück mit dem besten Stadtblick Salzburgs
Das Frühstück im Schloss Mönchstein präsentiert sich als stilvolle Kombination aus Buffet und À-la-carte-Angebot – serviert in einer angenehm ruhigen, entspannten Atmosphäre. Besonders die Frühstücks-Terrasse gehört zu den Highlights des Hauses: mit einem herrlichen Blick über Salzburg bis hin zum Poolbereich und viel Raum für einen entspannten Start in den Tag.
Die Qualität ist durchgehend hoch, auch wenn das Buffet bewusst eher reduziert gehalten ist und auf eine kompakte, ausgewählte Auswahl setzt. Ergänzend dazu können À-la-carte-Gerichte bestellt werden, wobei einige Klassiker – etwa Eggs Benedict – separat berechnet werden. Auch eine inkludierte Frühstücksoption mit Sekt, Prosecco oder Champagner fehlt uns persönlich; in dieser Hotelkategorie ist das andernorts oft üblich. Was uns hingegen besonders angenehm auffällt: die großzügige Frühstückszeit bis 11 Uhr.




Out of the Ordinary – Das Frühstück auf der Terrasse
Ein ruhiges, ausgedehntes Frühstück draußen auf der Terrasse mit Blick über die Altstadt Salzburgs – während unten die Stadt langsam aufwacht. Das ist kein Frühstück. Das ist ein Erlebnis.
COCO-Tipp
Genug Zeit einplanen und vor allem viel Hunger mitbringen. Das wachsweiche Ei im Glas ist genauso exquisit wie das „Mönchstein Egg“ – Spiegelei überbacken mit Käse. Und unbedingt Platz lassen für den frisch gebackenen French Toast gefüllt mit hausgemachter Marillenmarmelade, wahlweise mit Vanilleeis serviert.



COCO Restauranttipp in Salzburg: Das Herzl in der Getreidegasse
Weil es nicht alle Tage Fine Dining sein kann. Mitten in der Salzburger Altstadt, direkt in der Getreidegasse, liegt das Restaurant Herzl – ein Ort, an dem Sommer, Genuss und österreichische Wirtshauskultur auf charmante Weise zusammentreffen. Besonders im warmen Halbjahr entfaltet der Gastgarten mit Blick auf die Pferdeschwemme seinen ganzen Reiz.
Das Herzl steht für eine moderne Interpretation klassischer österreichischer Gerichte: bodenständig, regional, aber leicht und zeitgemäß umgesetzt. Aktuell sorgen etwa sommerliche Kreationen wie Spargelsalat mit Burrata und Erdbeeren für frische Akzente. Das Personal ist freundlich, herzlich und angenehm frech – genau diese Mischung verleiht dem Herzl seinen unverwechselbaren Charakter. Untergebracht übrigens im legendären Hotel Goldener Hirsch in der Getreidegasse.




Für wen passt das Hotel Schloss Mönchstein?
Ideal für
Paare, die Salzburg abseits des Massentourismus erleben wollen; Genießer mit Faible für Fine Dining; Kulturreisende während der Festspielzeit; Kurzurlauber, die Ruhe und Stadtleben kombinieren möchten; und alle, für die Privatsphäre und persönlicher Service wichtig sind.
Besonders schön für
Besondere Anlässe – Jahrestage, runde Geburtstage, Honeymoons – sowie Gäste, die maximale Ruhe inmitten einer quirligen Stadt suchen.
Was man wissen sollte
Weniger passend ist das Haus für Familien mit sehr kleinen Kindern, die ein lebendiges Kinderanimationsprogramm suchen, für Gäste, die ein ausladendes Frühstücksbuffet mit All-inclusive-Feeling erwarten, oder für alle, die einen großen, belebten Wellnessbereich bevorzugen. Das Frühstücksbuffet ist bewusst reduziert gehalten; einzelne À-la-carte-Gerichte werden separat berechnet. Ein Tisch im Restaurant The Glass Garden sollte möglichst frühzeitig reserviert werden – besonders abends.

Warum das Schloss Mönchstein in Erinnerung bleibt
Salzburg kennen wir. Und trotzdem hat uns das Hotel Schloss Mönchstein etwas gezeigt, das wir nicht erwartet hatten: dass ein Stadthotel wirklich zum Rückzugsort werden kann – ohne dass man dafür in die Berge fahren oder ans Meer reisen muss. Es liegt an der Lage, natürlich. Aber auch am Haus selbst. An den 24 Suiten, die Privatsphäre auf eine Art ermöglichen, die größere Häuser nicht kennen. An einem Team, das seinen Job nicht nur beherrscht, sondern sichtbar gerne macht. Und an einem Abend im The Glass Garden, der lange nachhallt.
Was uns besonders in Erinnerung bleiben wird: der Moment auf der Frühstücksterrasse, als die Stadt noch schlief. Und der Satz eines Mitarbeiters beim Auschecken: „Wir freuen uns, Sie bald wiederzusehen.“ Der klang, als wäre er ernst gemeint.
„Hotel Schloss Mönchstein, Salzburg – für alle, die die Mozartstadt neu entdecken wollen“
– Silvia & Andreas, COCOtravellerpaar









